Schwarzarbeit ist ein Phänomen, das aus verschiedenen Gründen in der Welt weit verbreitet ist: Fehlinformationen, mangelnde Möglichkeiten, Vermeidung von Steuern usw. Zu beachten ist dabei, dass wir das mittel- und langfristige Problem auf jeden Fall angehen müssen, da sonst der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin darunter leidet ! Bei der Zahlung von Steuern, Sozialversicherungen, Krankenversicherungen usw. erscheinen sie folglich nicht in der Datenbank, obwohl sie dafür gearbeitet haben. In der Folge profitieren sie daher auch nicht von staatlichen Vorteilen. Zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit oder der Rente.

Wenn Sie in Deutschland mit Ihrem Arbeitgeber ein Problem in Bezug auf die Fragwürdigkeit ihrer legalen Beschäftigung haben, müssen Sie nur eine Beschwerde beim Zoll einreichen!

Wichtig:

Beschwerden dürfen nicht anonym eingereicht werden! Diese werden ansonsten nicht geprüft.

Scheuen Sie sich nicht, eine Beschwerde beim Zoll einzureichen, denn niemand wird Sie bestrafen!

Die Beschwerde beim Zoll kann entweder persönlich an einem der Standorte in Ihrer Nähe oder per E-Mail unter fks.poststelle@fks-f.bfinv.de erfolgen.

Im Folgenden werden wir detailliert beschreiben, wie eine an den Zoll gesendete Beschwerde aussehen sollte:

Name, Nachname, Geburtsdatum, Heimat, Telefon, E-Mail, Fax.

Weiter:

An das ZOLLAMT

Schwarzarbeitbekämfung

Sehr geehrte Damen und Heren,

hiermit möchte ich eine Anzeige wegen Schwarzarbeit in rumänischer Sprache verfassen. Da ich der deutschen Sprache nicht mächtig bin, bitte ich Sie meine Anzeige in rumänischer Sprache zur Prüfung und Ermittlung aufzunehmen.

Die Einführung auf deutsch muss vorhanden sein, damit das Zollamt weiß, in welcher Sprache Sie daraufhin schreiben werden und welche Art von Übersetzer Sie dafür benötigen. Der Rest der Beschwerde wird in rumänischer Sprache wie folgt fortgesetzt:

– die Firma, gegen die Sie die Beschwerde einreichen möchten (alle Firmendetails, Telefon, E-Mail, Hauptsitz usw.)

– der Name des Geschäftsführers oder die Namen der Personen. Die Namen der Personen, die innerhalb des Unternehmens für Sie verantwortlich sind.

– eine ausführliche Beschreibung aller Dinge, die Sie in dem Zeitraum getan haben, seit Sie in dieser Firma waren. Zusätzlich auch ein Arbeitszeitplan.

-die Beweise, die Sie zur Unterstützung Ihrer Beschwerde vorlegen können (Zeugen und deren Kontaktdaten, ein Notizbuch oder einen Plan, in dem Sie Ihre geleisteten Arbeitsstunden aufgelistet haben).

-die Art und Weise, für die Sie für Ihre Arbeit belohnt wurden (entweder bar, auf Ihrem Konto oder überhaupt nicht).

-der Vertrag mit der Firma (falls vorhanden), das per E-Mail anhängt wird.

Zum Schluss:

Mit freundlichen Grüßen

Ihr vollständiger Name (falls möglich mit Unterschrift), Datum und Ort.

 

 

 

 

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