„Pfingsten“ ist  eines der ältesten christlichen Feste und wurde erstmals 130 n. Chr. erwähnt. Das Pfingstfest geht vermutlich auf das Rosenfest „Dies rosarius“ – das Totenfest der Römer – zurück. Bei den Feierlichkeiten zu Ehren der heiligen Rosalia streute man Rosen auf die Gräber der Verstorbenen. Daraus wurde in Italien das „Pasqua rosa“ und in der christlichen Kirche das heutige Pfingstfest

Pfingsten  wird immer sonntags, fünfzig Tage nach der Auferstehung Jesu, gefeiert. Am Vorabend dieses Sonntags, am Sabbatmorgen, wird an die Toten erinnert. Die Gläubigen am Pfingstsonntag gehen mit  Walnussblätter und Kalk in die Kirche, die anschließend an den Haustüren der Christen angebracht wird.

Im Volksglauben kommen an Pfingsten die Geister der Toten, die sich weigern, in ihre Gräber zurückzukehren und böse werden. Ein alter Aberglaube in Rumänien besagt, dass die Lieder der Geister einen negativen Einfluss auf Menschen haben können und diese krank machen.

Einen weiteren Pfingstbrauch findet man in Transsilvanien: Hier werden an Pfingsten Frauen mit Wasser besprüht, was angeblich Gesundheit und Schönheit das ganze Jahr über versprechen soll.

Auch eine Bauernregel gibt es an Pfingsten. So verspricht eine schöne Pfingstzeit einen langen, heißen und fruchtbaren Sommer.

Die Menschen glauben, dass man an Pfingsten nicht auf das Feld und in karge Gegenden gehen sollte, weil in dieser Zeit böse Geister ihr Unwesen treiben.