Eine Möglichkeit um Demenz vorzubeugen, ist das Gehirn von Jugend an zu trainieren. Denn Demenz kommt nie plötzlich, sie entwickelt sich langsam. Hier finden Sie indirekte Anzeichen, dass Sie ein Gehirn-Update durchführen sollten!

 

Der Akademiker Bekhterev, der sein Leben der Erforschung des menschlichen Gehirns gewidmet hat, stellte fest, dass nur 20% der Menschen das Glück haben werden zu sterben, während sie ihre Vernunft bewahren. Die anderen 80% werden im Alter zu schlechten oder naiven alten Menschen und belasten die Schultern erwachsener Kinder. Um zu den 20% zu gehören, ist es wichtig, direkt loszulegen.


Warum entsteht Demenz?
Im Laufe der Jahre fängt jeder an, gemütlich zu werden. Wir arbeiten in unserer Jugend sehr viel, um uns im Alter zu entspannen. Aber je mehr wir uns entspannen, desto weniger wird das Gehirn gefordert. Oft leidet so das Gedächtnis und die Denkfähigkeit.

 

Demenz kommt nie plötzlich. Sie entwickelt sich im Laufe der Jahre und gewinnt immer mehr Macht über den Menschen. Was heute nur eine Kleinigkeit ist, kann zu einem fruchtbaren Boden für Demenz werden. Die meisten, die ihr Leben ohne große Veränderungen gelebt haben, sind gefährdet. Merkmale wie übermäßige Beharrlichkeit oder Konservatismus führen im fortgeschrittenen Alter eher zu Demenz. Besser ist es öfter etwas Neues zu probieren, sich selbst zu fordern und zu versuchen flexibel zu bleiben.


Hier sind einige indirekte Anzeichen dafür, dass Sie Ihr Gehirn trainieren müssen!
1. Sie haben angefangen, Kritik als verletztend aufzufassen, während Sie selbst andere jedoch häufig kritisieren.
2. Sie möchten keine neuen Dinge lernen. Sie erklären sich damit einverstanden, das alte Telefon zu reparieren, anstatt die Anweisungen des neuen Modells zu verstehen.
3. Sie sagen oft: “So war es früher …”, das heißt, Sie erinnern sich nostalgisch an die Vergangenheit, anstatt im “jetzt” zu leben.
4. Sie sind bereit trotz Langeweile in den Augen Ihres Gesprächspartners geduldig über etwas zu reden. Wenn Sie mehr Wert darauf legen, dass, das was Sie zu erzählen haben für Sie interessant ist, ihnen aber egal ist, dass sich ihr Gegenüber dafür nicht begeistert, so ist das ebenfalls ein Anzeichen. 
5. Bei anspruchsvolleren Texten müssen sie sich sehr stark konzentrieren und verstehen und lernen generell schlecht, was Sie lesen.
6. Sie sind sich sicher, dass andere sich anpassen sollten und nicht umgekehrt.
7. Viele Dinge in Ihrem Leben werden von Ritualen begleitet. Zum Beispiel können Sie den Kaffee nicht in einer anderen Tasse als in Ihrem Lieblingsbecher trinken, ohne zuerst Ihre Katze zu füttern und die Morgenzeitung zu lesen. Schon lediglich einen Punkt auf der Liste zu entfernen, würde Ihren Tagesrhythmus verletzen.


So können Sie ihr Gehirn fit halten:
– Alle 2-3 Jahre sollten sie sich eine neue Fähigkeit aneignen.
– Umgeben Sie sich mit jungen Leuten.
– Lösen Sie von Zeit zu Zeit geistig anspruchsvolle Aufgaben.
– Lernen Sie Sprachen, auch wenn Sie nicht mit ihnen kommunizieren.
– Treiben Sie Sport.
– Trainieren Sie ihr Gedächtnis: Erinnern und wiederholen Sie Dinge, die sie einmal auswendig konnten, zum Beispiel Gedichte.
– Zerstören Sie Ihre Bräuche und Rituale. Der nächste Tag unterscheidet sich vom vorherigen.
– Geben Sie sich selbst mehr Freiheit und machen Sie so viele Dinge wie möglich. Je mehr Spontanität, desto größer Ihr Kreativität. Je mehr Schöpfung vorhanden ist, desto mehr halten Sie Ihren Verstand wach und  bleiben geistig fit!