Einer der höchsten christlichen Feiertage ist Mariä Himmelfahrt (Mariä Aufnahme in den Himmel) wird jedes Jahr am 15. August abgehalten. Bekannt ist dieser Tag für den weiteren Verlauf des Wetters nach dem Sommer.
Am selben Tag wird auch der Tag der Marine gefeiert, dessen Schutzheilige auch die Heilige Maria Mutter Gottes ist.

 

 

Wie alle christlichen Feiertage, bringt auch Mariä Himmelfahrt eine Reihe von Bräuchen, Traditionen und Aberglauben mit sich, unter denen manche besonders im Dorf aufgehoben sind.

 

 

 

In Transilvanien wird am Morgen dieses Tages gehen die Frauen in die Kirche und teilen: Trauben, Pflaumen und Honigwaben. Danach gehen sie auf den Friedhof und weihen die Gräber.

 

 

Die Hirten bringen die Schafe von den Bergen runter, die Männer tauschen ihre Hüte gegen Mützen um, es ist untersagt in Flüssen zu baden (da sie durch Hirsche verunreinigt wurden) und auf der Veranda zu schlafen.

 

 

Wenn vor dem Feiertag Rosen blühen, ist das ein Zeichen dafür, dass der Herbst lang wird.

 

 

In traditionellen Dörfern beginnt damit die Hochzeitssaison die bis zur Weihnachtszeit andauert und Herbstmessen und Jahrmärkte werden organisiert. Die Periode zwischen den beiden Gottesmutterfeiertagen (Mariä Himmelfahrt am 15. August und der orthodoxe Feiertag der Geburt der Gottesmutter am 8.September) wird als beste Zeit für die Herbstsaat angesehen.

 

 

Jetzt werden auch die letzten Heilkräuter gepflückt.

 

 

Es heißt, dass es nicht gut ist rückwärts zu gehen, weil das die Trauer der Heiligen Gottesmutter heraufbeschwört und dass man auch kein Feuer entzünden soll, da dies Unglück und Leid anzieht.

 

 

Bei dieser Gelegenheit wünschen auch wir denjenigen, die Mariä Himmelfahrt feiern viel Gesundheit, Glück und Erfüllung! Alles Gute!