Auf unserem Portal stellen wir euch in loser Reihenfolge Beratungsstellen vor, an die sich Rumänen in Deutschland wenden können. Den Beginn der Reihe macht  der Migrationsdienst der Caritas:  

Momentan gibt es deutschlandweit rund 260 Standorte der bundesgeförderten Migrationsberatung (MBE) für erwachsene Zuwanderer, die für alle Personen über 27 Jahre zuständig ist. Für alle Migranten unter 27 Jahren bietet die Caritas gemeinsam mit weiteren katholischen Trägern an weiteren rund 120 Standorten so genannte Jugendmigrationsdienstes (JMD) an.

Durch ihr Beratungsangebot möchte die Caritas insbesondere die rechtlichen, sozialen, ökonomischen, politischen und kulturellen Teilhabechancen der Ratsuchenden fördern. Im Zuge dessen sollen die individuellen Fähigkeiten und die Kompetenz zur selbstständigen Problemlösung gefordert werden, um seine Lebensplanung selbst in die Hand nehmen zu können.  Um diese Ziele zu verwirklichen, ist das Angebot der Migrationsberatungsstellen äußerst vielfältig und erstreckt sich von Einzelfallberatung oder Gruppenangeboten, über eine sozialpädagogische Begleitung bis hin zur Vermittlung von Kinderbetreuungsangeboten. Außerdem Betreibt die Caritas aktiv Öffentlichkeitsarbeit und wirkt bei der interkulturellen Öffnung mit.

Für jedes Problem versuchen die Mitarbeiter der Beratungsstellen eine Lösung zu finden:  So kann man sich etwa mit Fragen bezüglich seiner aufenthaltsrechtlichen Situation, zu sozial unterstützenden Leistungen, zu möglichen Zugängen zum deutschen Arbeitsmarkt und der Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse, aber auch zum Gesundheitssystem bzw. der Gesundheitsvorsorge an die Beratungsstellen wenden. Auch die Bereiche Erziehung, Kinderbetreuung, Schul- und Bildungssystem sowie Familienzusammenführung werden abgedeckt. Die speziell geschulten Mitarbeiter helfen Migranten aber auch bei ihrer Orientierung im Alltag, etwa durch Informationen zum richtigen Umgang mit Ämtern und Behörden, oder beraten bei familiären oder persönlichen Schwierigkeiten. Und selbst wenn die allgemeine Migrantenberatung mal keine Lösung auf ein Problem weiß, wird den Ratsuchenden trotzdem mit einer Vermittlung an andere Regeldienste und spezifische Beratungsstellen unterstützt.

Für Migranten, die in Deutschland leben und arbeiten möchten, sind gute Deutschkenntnisse essenziell. Deswegen bietet die Caritas an 14 Standorten in Deutschland vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geförderte Integrations-/Deutschkurse sowie weitere Deutschlernangebote an.

Die Beratung in den Beratungsstellen der Caritas ist kostenlos. Ratsuchende können sowohl in den offenen Sprechstunden vorbei kommen oder auch individuelle Termine für Beratungsgespräche vereinbaren. Nähere Infos zu den Sprechzeiten und individuellen Beratungsangeboten gibt es bei den jeweiligen Migrationsberatungsstellen vor Ort.

In der Regel findet die Beratung bei der Caritas auf Deutsch statt, je nach Beratungsstelle können allerdings auch weitere Sprachen, gegebenenfalls auch unter Einbezug von Sprachmittlern, angeboten werden. Die jeweiligen Sprachangebote könnt ihr den Informationsmaterialen der jeweiligen Migrationsberatungsstellen vor Ort entnehmen.

 

Migrationsberatungsstellen, Integrationskurse und weitere Angebote sowohl der Caritas als auch anderer Träger findet ihr auf der Website des Bamf: http://bit.ly/2igc7IA