Die Europäische Kommission führte eine Studie durch, um die Kosten und Nutzen der Standardisierung von Handyladekabeln zu ermitteln, meldet Euractiv. Zitiert wurde die EU-Kommissarin für Wettbewerb Margrethe Vestager.

 

 

Laut Euractiv, baute die Kommission Druck auf der Ebene der Unternehmen für die Bestimmung eines einzigen Modells eines Ladekabels über die nächsten 10 Jahre. Um diese Position zu unterstützen führte die Kommission den Fakt auf, dass jedes Jahr 51.000 Tonnen Müll anfallen, wegen von alten Ladekabeln, die aufgrund ihrer Inkompatibilität mit dem Handy, weggeschmissen werden. Zwei Beispiele dafür sind die Handys mit Androidsystem und iPhones.

 

 

Obwohl bereits 2009 14 Handyunternehmen, darunter Samsung, Apple, Huawei, Nokia ein Memorandum unterschrieben, mit der Vereinbarung in Zukunft die Ladekabel zu standardisieren, damit sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt.

 

 

„Aufgrund der unbefriedigenden Ergebnisse der freiwilligen Vorgehensweise will die EU-Kommission eine Studie in Auftrag geben, um die Kosten und die Vorteile anderer Optionen einzuschätzen“, sagte Margrethe Vestager.